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Aktualisiert:

23.12.2013

Hochwasser 2002


Verlauf des Einsatzes


Montag 12.08.2002
Schon um 18:00 Uhr leisteten einige Freiwillige der FFW-Stepperg den bedrohten Haushalten Hilfe und um 20:15 Uhr wurde dann auch der Alarm für die Ortswehr ausgelöst weil durch die Kreisbrandinspektion eine Flutwelle an der Donau vorhergesagt wurde! Durch die frühzeitige Alarmierung konnten Sandsäcke im Vorfeld gefüllt und verteilt, Kellerfenster und Türen abgedichtet, Keller ausgeräumt und Sachwerte in Sicherheit gebracht werden. Um ca. 20:45 Uhr wurde das LEW verständigt um gegebenenfalls den Strom abzuschalten.
Ab ca. 0:00 Uhr verlangsamte sich der Anstieg der Pegel an Ussel und Donau weshalb einige Einsatzkräfte nach Hause geschickt werden konnten.
An diesem Tag waren 2 Traktoren, ein PKW mit Anhänger im Einsatz, sowie die Fahrzeuge der FFW Stepperg.


Dienstag der 13.08.2002
Um 3:30 Uhr wurde erneut Alarm ausgelöst da die Kreisbrandinspektion mitteilte, dass eine neue Flutwelle an der Donau bevorstünde.

Weitere Sandsäcke wurden gefüllt und verteilt.

Gegen 8:00 Uhr wurde die Führung der FFW-Stepperg darüber informiert, dass man in den nächsten Stunden eine Pegelerhöhung von ca. 50 cm zu erwarten habe!

Sand wurde angefordert und in Säcke gefüllt und verteilt. Weitere Sicherungsmaßnahmen an den betroffenen Wohnhäusern wurden durchgeführt. Hierfür wurde um 12:50 Uhr nachalarmiert da die meisten Feuerwehrleute ihrer alltäglichen Arbeit nachgingen. Die FFW-Stepperg übernahm bis 21:00 Uhr die Wachaufgabe.
An diesem Tag waren wieder 2 Traktoren, ein PKW mit Anhänger im Einsatz, sowie die Fahrzeuge der FFW Stepperg.

Mittwoch 14.08.2002
An diesem Tag fielen die Pegel an Ussel und Donau ab und es konnte mit den ersten Aufräumarbeiten begonnen werden.
Sandsäcke leeren Straße reinigen Sandsäcke waschen Sand und Schlamm wegräumen
An diesem Tag waren wie an den Tagen zuvor 2 Traktoren, ein PKW mit Anhänger im Einsatz, sowie die Fahrzeuge der FFW Stepperg.

Donnerstag 15.08.2002
Die selben Arbeiten wie am Vortag.

Freitag 16.08.2002
Die selben Arbeiten wie am Vortag.


Insgesamt wurden an diesem Hochwasser 862,5 Stunden von 35 Mitgliedern der FFW Stepperg abgeleistet. Es wurden ca. 1400 Sandsäcke abgefüllt um 20 betroffene Haushalte zu versorgen.


Ein besonderer Dank gilt den freiwilligen Helfern aus der Dorfgemeinschaft, vorallem den vielen Frauen die beim Füllen der Sandsäcke halfen! Besonders hervorzuheben ist die Zusammenarbeit mit der Stützpunktwehr Rennertshofen die uns Steppergern in freundschaftlicher, hilfsbereiter und unkomplizierter Weise zur Seite standen!

Großer Dank geht auch an die Gemeinde die für das leibliche Wohl der Einsatzkräfte sorgte!